Alpigal-Hähnchenproduktion

Alpigal: Regionale Hähnchen aus Familienbetrieben

Alpigal ist die nachhaltige Geflügelmarke der Oberschwäbischen Geflügel GmbH. Angelehnt an das schweizer Vorbild der Optigalwertschöpfungskette, möchten wir das Konzept einer nachhaltigen, regionalen und tierfreundlichen Hähnchenhaltung und Verarbeitung im Süddeutschen Raum wieder eingliedern.

Konsumenten profitieren bei Alpigal-Produkten von Hähnchen höchster Qualität aus Tierhaltung, die über die geltenden Tierschutzvorgaben hinausgeht. Die Alpigal-Hähnchen werden dabei unter besonders artgerechten Bedingungen gehalten und haben ausreichend Ruhe, Platz zum Scharren und erhöhte Sitzgelegenheiten. Zudem profitieren Alpigal-Hähnchen von einem Kaltscharraum und erhalten die Möglichkeit eines natürlichen Tagesryhtmus'.  Die niedrige Besatzdichte und das Beschäftigungsmaterial bieten den Tieren eine ausgewogene Möglichkeit zu Scharren und zu Picken, also ihr arttypisches Verhalten auszuleben.

Zusätzlich bieten erhöhte Sitzgelegenheiten einen Rückzugsort um in Ruhe das für die Tiere perfekte Klima zu genießen. Durch kleine Ställe mit nur etwa 9.000 Plätzen und maximal drei Einheiten je Hof, ist die perfekte Betreuung der Tiere durch den Landwirt sichergestellt. Jeder Landwirt der sich dafür entscheidet in unsere Wertschöpfungskette einzutreten und Alpigal Hähnchen zu halten, muss einen Geflügellehrgang besuchen um seinen Tieren gerecht zu werden. Durch externe Audits und interne Kontrollen, bietet Alpigal ein Höchstmaß an Rückverfolgbarkeit und Sicherheit für jedes Mitglied der Wertschöpfungskette bis zum Konsumenten.

Bei Alpigal handelt es sich um ein Pionierprojekt; auf den Märkten in Süddeutschland gibt es bisher keine Hähnchen aus artgerechter Erzeugung, die nicht aus einer sehr zeit- und kostenintensiven Bio-Mast stammen. Mit Alpigal bietet die Oberschwäbische Geflügel GmbH ihren Produzenten und Konsumenten eine Alternative. Alpigal schließt die Lücke zwischen Bio und konventionell produzierten Hähnchen und spricht Kunden an, die Wert auf Tierwohl und Regionalität legen.

Vorbildlich von Beginn an: Elterntierpark und Brüterei

Die Elterntiere der Hähnchenmast stammen aus Partnerbetrieben, die strenge Richtlinien einhalten müssen und regelmäßig kontrolliert werden. Als frisch geschlüpfte Tiere werden sie in die Hallen der Elterntierparks gebracht. Die Elterntiere sind mit 18 Wochen geschlechtsreif, und die Hennen legen ihre ersten Eier im Alter von 22 Wochen in ein Legenest. Die Eier werden automatisch eingesammelt und anschließend auf beheizten Lastwagen in die Brütereien transportiert. Nach 18 Tagen Brutzeit kommen die Eier in die Schlüpfkästen, wo die Küken nach drei bis vier Tagen aus ihren Schalen schlüpfen.

Mehr Platz und Ruhe: Hähnchenmast auf Familienhöfen

Die frisch geschlüpften Küken werden von der Brüterei auf unsere Alpigal-Familienhöfe gebracht und dort aufgezogen. Die Transportwege bleiben denkbar kurz, denn alle Betriebe liegen in der Region. Die Küken genießen so auf den Familienhöfen einen deutlich besseren Standard, als in staatlichen Bestimmungen festgelegt. Alle Tiere haben genügend Platz und Rückzugsmöglichkeiten, auch dank der sogenannten erhöhten Sitzgelegenheiten. Ein Wintergarten ist ebenfalls vorhanden. Dies bedeutet: weniger Stress für die Tiere und damit bessere Hähnchenfleischqualität für den Verbraucher. 

GVO- und Antikokzidia-frei: Nachhaltigkeit auf beim Futter

Während ihrer Mastzeit ernähren sich die Hähnchen mehrheitlich vegetarisch. Das Futter ist GVO- und Antikokzidia-frei. Das bedeutet, dass es keine genveränderten Organismen enthält. Das Futter besteht mehrheitlich aus Getreide wie beispielsweise Weizen und gemahlener Mais. Rund die Hälfte der Rohstoffe kommen aus Deutschland, der Soja aus Europa. Antibiotika werden im Falle einer Krankheit der Tiere ganz gezielt eingesetzt und die Abgabe durch den Tierarzt streng kontrolliert. 95 Prozent der Alpigal-Hähnchen haben nie Kontakt zu Antibiotika.

Regional: Kurze Transportwege (max. 200 km)

Die Alpigal-Hähnchen werden keinen langen und stressigen Transporten ausgesetzt – vom Schlüpfen bis zur Schlachtung. Sie legen maximal eine Strecke von 200 Kilometern zurück, weil uns Regionalität am Herzen liegt. Gleichzeitig achten wir penibel auf die Transporttemperatur. So werden im Winter die Abdeckungen an den Lkw geschlossen, um die Tiere warm zu halten. Bei hohen Temperaturen, wie im Sommer, wird speziell darauf geachtet, dass die Fahrzeuge, wenn möglich, nur an schattigen Plätzen zum Stehen kommen.

Transparent: schonende Verarbeitung in Ertingen

Haben die Hähnchen ihr Schlachtgewicht erreicht, werden sie mit dem Lkw nach Ertingen und damit zum Schlachthof gefahren. Die sanften Bewegungen und monotonen Geräusche des Transports machen die Tiere schläfrig. Richtig müde werden sie spätestens durch das blaue Licht in der Halle, in der die Lkw entladen werden. Anschließend werden die Hähnchen betäubt. Der anwesende Tierarzt kontrolliert, ob wirklich alle Tiere fachgerecht betäubt worden sind. Nach der Schlachtung werden sie gerupft und sorgfältig weiterverarbeitet.

Sicherheit: strenge Richtlinien und Kontrolle

Ziel von Alpigal ist es, die gesamte Wertschöpfungskette in der Hand zu haben – vom Ei bis zum Teller. Dank standardisierter Prozesse und Kontrollen kann so jederzeit beste Qualität garantiert werden. Gleichzeitig tragen hohe Hygienestandards der Hähnchenställe sowie regelmäßige Gesundheitskontrollen durch den Tierarzt zum Tierwohl bei. Alpigal arbeitet nur mit zuverlässigen und vertrauensvollen Partnern und Lieferanten zusammen und verpflichtet diese durch Verträge, die hohen Tierwohlstandards umzusetzen.

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